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TABOR-MARKETING

Firmenname:

TABOR Immobilienentwicklung & Marketing GmbH

Adresse:

2770 Gutenstein - Klostertal 59 | Austria

Firmenbuchnummer:

268806d

Firmenbuchgericht:

Landesgericht Wiener Neustadt

Behörde gem. ECG:

Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt

Gewerbebehörde:

Wirtschaftskammer Niederösterreich

Firmenbuch-Nummer:

268806d

Geschäftsführung Gewerberecht:

Hermann-Johann Rotheneder

Geschäftsführung Handelsrecht:

Hermann-Johann Rotheneder

Unternehmensgegenstand:

TABOR-MARKETING eine Sparte der TABOR Immobilienentwicklung & Marketing GmbH: Werbeagentur - Werbung und Marktkommunikation, Unternehmensberatung und Informationstechnologie; 

Medieninhaber:

TABOR Immobilienentwicklung & Marketing GmbH

Copyright Haftungsausschluss:

Im Hinblick auf die technischen Eigenschaften des Internet kann keine Gewähr für die Authentizität, Richtigkeit und Vollständigkeit der im Internet zur Verfügung gestellten Informationen übernommen werden. Es wird auch keine Gewähr für die Verfügbarkeit oder den Betrieb der gegenständlichen Website und ihrer Inhalte übernommen. Jede Haftung für unmittelbare, mittelbare oder sonstige Schäden, unabhängig von deren Ursachen, die aus der Benutzung oder Nichtverfügbarkeit der Daten und Informationen dieser Website erwachsen, wird, soweit rechtlich zulässig, ausgeschlossen. Der Inhalt dieser Website ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Nutzung insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte – auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung des Website-Inhabers ist untersagt.

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

 

1.    Geltung, Vertragsabschluss

 

1.1   Die TABOR Immobilienentwicklung & Marketing GmbH - Sparte Werbeagentur TABOR-MARKETING (im Folgenden „Agentur“) erbringt ihre Leistungen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen der Agentur und dem Kunden, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird. Die AGB sind ausschließlich für Rechtsbeziehung mit Unternehmern anwendbar, sohin B2B.

1.2   Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung. Abweichungen von diesen sowie sonstige ergänzende Vereinbarungen mit dem Kunden sind nur wirksam, wenn sie von der Agentur schriftlich bestätigt werden.

1.3   Allfällige Geschäftsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht akzeptiert, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich anderes vereinbart wird. AGB des Kunden widerspricht die Agentur ausdrücklich. Eines weiteren Widerspruchs gegen AGB des Kunden durch die Agentur bedarf es nicht.

1.4   Änderungen der AGB werden dem Kunden bekannt gegeben und gelten als vereinbart, wenn der Kunde den geänderten AGB nicht schriftlich binnen 14 Tagen widerspricht; auf die Bedeutung des Schweigens wird der Kunde in der Verständigung ausdrücklich hingewiesen.

1.5   Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.

1.6   Die Angebote der Agentur sind freibleibend und unverbindlich.

 

2.    Social Media Kanäle

 

Die Agentur weist den Kunden vor Auftragserteilung ausdrücklich darauf hin, dass die Anbieter von „Social-Media-Kanälen“ (z.B. facebook, im Folgenden kurz: Anbieter) es sich in ihren Nutzungsbedingungen vorbehalten, Werbeanzeigen und -auftritte aus beliebigen Grund abzulehnen oder zu entfernen. Die Anbieter sind demnach nicht verpflichtet, Inhalte und Informationen an die Nutzer weiterzuleiten. Es besteht daher das von der Agentur nicht kalkulierbare Risiko, dass Werbeanzeigen und -auftritte grundlos entfernt werden. Im Fall einer Beschwerde eines anderen Nutzers wird zwar von den Anbietern die Möglichkeit einer Gegendarstellung eingeräumt, doch erfolgt auch in diesem Fall eine sofortige Entfernung der Inhalte. Die Wiedererlangung des ursprünglichen, rechtmäßigen Zustandes kann in diesem Fall einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Agentur arbeitet auf der Grundlage dieser Nutzungsbedingungen der Anbieter, auf die sie keinen Einfluss hat, und legt diese auch dem Auftrag des Kunden zu Grunde. Ausdrücklich anerkennt der Kunde mit der Auftragserteilung, dass diese Nutzungsbedingungen die Rechte und Pflichten eines allfälligen Vertragsverhältnisses (mit-)bestimmen. Die Agentur beabsichtigt, den Auftrag des Kunden nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen und die Richtlinien von „Social Media Kanälen“ einzuhalten. Aufgrund der derzeit gültigen Nutzungsbedingungen und der einfachen Möglichkeit jedes Nutzers, Rechtsverletzungen zu behaupten und so eine Entfernung der Inhalte zu erreichen, kann die Agentur aber nicht dafür einstehen, dass die beauftragte Kampagne auch jederzeit abrufbar ist.

 

3.    Konzept- und Ideenschutz

Hat der potentielle Kunde  die Agentur vorab bereits eingeladen, ein Konzept zu erstellen, und kommt die Agentur dieser Einladung noch vor Abschluss des Hauptvertrages nach, so gilt nachstehende Regelung:

3.1   Bereits durch die Einladung und die Annahme der Einladung durch die Agentur treten der potentielle Kunde und die Agentur in ein Vertragsverhältnis („Pitching-Vertrag“). Auch diesem Vertrag liegen die AGB zu Grunde. 

3.2   Der potentielle Kunde anerkennt, dass die Agentur bereits mit der Konzepterarbeitung kostenintensive Vorleistungen erbringt, obwohl er selbst noch keine Leistungspflichten übernommen hat.

3.3   Das Konzept untersteht in seinen sprachlichen und grafischen Teilen, soweit diese Werkhöhe erreichen, dem Schutz des Urheberrechtsgesetzes. Eine Nutzung und Bearbeitung dieser Teile ohne Zustimmung der Agentur ist dem potentiellen Kunden schon auf Grund des Urheberrechtsgesetzes nicht gestattet.

3.4   Das Konzept enthält darüber hinaus werberelevante Ideen, die keine Werkhöhe erreichen und damit nicht den Schutz des Urheberrechtsgesetzes genießen. Diese Ideen stehen am Anfang jedes Schaffensprozesses und können als zündender Funke alles später Hervorgebrachten und somit als Ursprung von Vermarktungsstrategie definiert werden. Daher sind jene Elemente des Konzeptes geschützt, die eigenartig sind und der Vermarktungsstrategie ihre charakteristische Prägung geben. Als Idee im Sinne dieser Vereinbarung werden insbesondere Werbeschlagwörter, Werbetexte, Grafiken und Illustrationen, Werbemittel usw. angesehen, auch wenn sie keine Werkhöhe erreichen.

3.5   Der potentielle Kunde verpflichtet sich, es zu unterlassen, diese von der Agentur im Rahmen des Konzeptes präsentierten kreativen Werbeideen außerhalb des Korrektivs eines später abzuschließenden Hauptvertrages wirtschaftlich zu verwerten bzw. verwerten zu lassen oder zu nutzen bzw. nutzen zu lassen.

3.6   Soferne der potentielle Kunde der Meinung ist, dass ihm von der Agentur Ideen präsentiert wurden, auf die er bereits vor der Präsentation gekommen ist, so hat er dies der Agentur binnen 14 Tagen nach dem Tag der Präsentation per E-Mail unter Anführung von Beweismitteln, die eine zeitliche Zuordnung erlauben, bekannt zu geben.

3.7   Im gegenteiligen Fall gehen die Vertragsparteien davon aus, dass die Agentur dem potentiellen Kunden eine für ihn neue Idee präsentiert hat. Wird die Idee vom Kunden verwendet, so ist davon auszugehen, dass die Agentur dabei verdienstlich wurde.   

3.8   Der potentielle Kunde kann sich von seinen Verpflichtungen aus diesem Punkt durch Zahlung einer angemessenen Entschädigung zuzüglich 20 % Umsatzsteuer befreien. Die Befreiung tritt erst nach vollständigem Eingang der Zahlung der Entschädigung bei der Agentur ein.

 

4.    Leistungsumfang, Auftragsabwicklung und Mitwirkungspflichten des Kunden

 

4.1   Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Agenturvertrag oder einer allfälligen Auftragsbestätigung durch die Agentur, sowie dem allfälligen Briefingprotokoll („Angebotsunterlagen“). Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhaltes bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch die Agentur. Innerhalb des vom Kunden vorgegeben Rahmens besteht bei der Erfüllung des Auftrages Gestaltungsfreiheit der Agentur.

4.2   Alle Leistungen der Agentur (insbesondere alle Vorentwürfe, Skizzen, Reinzeichnungen, Bürstenabzüge, Blaupausen, Kopien, Farbabdrucke und elektronische Dateien) sind vom Kunden zu überprüfen und von ihm binnen drei Werktagen ab Eingang beim Kunden freizugeben. Nach Verstreichen dieser Frist ohne Rückmeldung des Kunden gelten sie als vom Kunden genehmigt.

4.3   Der Kunde wird der Agentur zeitgerecht und vollständig alle Informationen und Unterlagen zugänglich machen, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind. Er wird sie von allen Umständen informieren, die für die Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind, auch wenn diese erst während der Durchführung des Auftrages bekannt werden. Der Kunde trägt den Aufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben von der Agentur wiederholt werden müssen oder verzögert werden.

4.4   Der Kunde ist weiters verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen (Fotos, Logos etc.) auf allfällige Urheber-, Marken-, Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen (Rechteclearing) und garantiert, dass die Unterlagen frei von Rechten Dritter sind und daher für den angestrebten Zweck eingesetzt werden können. Die Agentur haftet im Falle bloß leichter Fahrlässigkeit oder nach Erfüllung ihrer Warnpflicht – jedenfalls im Innenverhältnis zum Kunden - nicht wegen einer Verletzung derartiger Rechte Dritter durch zur Verfügung gestellte Unterlagen. Wird die Agentur wegen einer solchen Rechtsverletzung von einem Dritten in Anspruch genommen, so hält der Kunde die Agentur schad- und klaglos; er hat ihr sämtliche Nachteile zu ersetzen, die ihr durch eine Inanspruchnahme Dritter entstehen, insbesondere die Kosten einer angemessenen rechtlichen Vertretung. Der Kunde verpflichtet sich, die Agentur bei der Abwehr von allfälligen Ansprüchen Dritter zu unterstützen. Der Kunde stellt der Agentur hierfür unaufgefordert sämtliche Unterlagen zur Verfügung.

 

5.    Fremdleistungen / Beauftragung Dritter

 

5.1   Die Agentur ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen und/oder derartige Leistungen zu substituieren („Fremdleistung“).

5.2   Die Beauftragung von Dritten im Rahmen einer Fremdleistung erfolgt entweder im eigenen Namen oder im Namen des Kunden. Die Agentur wird diesen Dritten sorgfältig auswählen und darauf achten, dass dieser über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügt.

5.3   In Verpflichtungen gegenüber Dritten, die über die Vertragslaufzeit hinausgehen, hat der Kunde einzutreten. Das gilt ausdrücklich auch im Falle einer Kündigung des Agenturvertrages aus wichtigem Grund.

 

6.    Termine

 

6.1   Angegebene Liefer- oder Leistungsfristen gelten, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, nur als annähernd und unverbindlich. Verbindliche Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten bzw. von der Agentur schriftlich zu bestätigen.

6.2   Verzögert sich die Lieferung/Leistung der Agentur aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, wie z.B. Ereignisse höherer Gewalt und andere unvorhersehbare, mit zumutbaren Mitteln nicht abwendbare Ereignisse, ruhen die Leistungsverpflichtungen für die Dauer und im Umfang des Hindernisses und verlängern sich die Fristen entsprechend. Sofern solche Verzögerungen mehr als zwei Monate andauern, sind der Kunde und die Agentur berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

6.3   Befindet sich die Agentur in Verzug, so kann der Kunde vom Vertrag nur zurücktreten, nachdem er der Agentur schriftlich eine angemessene Nachfrist von zumindest 14 Tagen gesetzt hat und diese fruchtlos verstrichen ist. Schadenersatzansprüche des Kunden wegen Nichterfüllung oder Verzug sind ausgeschlossen, ausgenommen bei Nachweis von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

7.    Vorzeitige Auflösung

 

7.1   Die Agentur ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn

a)    die Ausführung der Leistung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, unmöglich wird oder trotz Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen weiter verzögert wird;

b)    der Kunde fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer Nachfristsetzung von 14 Tagen, gegen wesentliche Verpflichtungen aus diesem Vertrag, wie z.B. Zahlung eines fällig gestellten Betrages oder Mitwirkungspflichten, verstößt.

c)     berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Kunden bestehen und dieser auf Begehren der Agentur weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung der Agentur eine taugliche Sicherheit leistet;

7.2   Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen ohne Nachfristsetzung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn die Agentur fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer angemessenen Nachfrist von zumindest 14 Tagen zur Behebung des Vertragsverstoßes gegen wesentliche Bestimmungen aus diesem Vertrag verstößt.
 

8.    Honorar

 

8.1   Wenn nichts anderes vereinbart ist, entsteht der Honoraranspruch der Agentur für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde. Die Agentur ist berechtigt, zur Deckung ihres Aufwandes Vorschüsse zu verlangen. Ab einem Auftragsvolumen mit einem (jährlichen) Budget von € 1.000,00 oder solchen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken ist die Agentur berechtigt, Zwischenabrechnungen bzw. Vorausrechnungen zu erstellen oder Akontozahlungen abzurufen.

8.2   Das Honorar versteht sich als Netto-Honorar zuzüglich der Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe. Mangels Vereinbarung im Einzelfall hat die Agentur für die erbrachten Leistungen und die Überlassung der urheber- und kennzeichenrechtlichen Nutzungsrechte Anspruch auf Honorar in der marktüblichen Höhe.

8.3   Alle Leistungen der Agentur, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Alle der Agentur erwachsenden Barauslagen sind vom Kunden zu ersetzen.

8.4   Kostenvoranschläge der Agentur sind unverbindlich. Wenn abzusehen ist, dass die tatsächlichen Kosten die von der Agentur schriftlich veranschlagten um mehr als 15 % übersteigen, wird die Agentur den Kunden auf die höheren Kosten hinweisen. Die Kostenüberschreitung gilt als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht binnen drei Werktagen nach diesem Hinweis schriftlich widerspricht und gleichzeitig kostengünstigere Alternativen bekannt gibt. Handelt es sich um eine Kostenüberschreitung bis 15 % ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich. Diese Kostenvoranschlagsüberschreitung gilt vom Auftraggeber von vornherein als genehmigt.

8.5   Wenn der Kunde in Auftrag gegebene Arbeiten ohne Einbindung der Agentur - unbeschadet der laufenden sonstigen Betreuung durch diese - einseitig ändert oder abbricht, hat er der Agentur die bis dahin erbrachten Leistungen entsprechend der Honorarvereinbarung zu vergüten und alle angefallenen Kosten zu erstatten. Sofern der Abbruch nicht durch eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzung der Agentur begründet ist, hat der Kunde der Agentur darüber hinaus das gesamte für diesen Auftrag vereinbarte Honorar (Provision) zu erstatten, wobei die Anrechnungsvergütung des § 1168 AGBG ausgeschlossen wird. Weiters ist die Agentur bezüglich allfälliger Ansprüche Dritter, insbesondere von Auftragnehmern der Agentur, schad- und klaglos zu stellen. Mit der Bezahlung des Entgelts erwirbt der Kunde an bereits erbrachten Arbeiten keinerlei Nutzungsrechte; nicht ausgeführte Konzepte, Entwürfe und sonstige Unterlagen sind vielmehr unverzüglich der Agentur zurückzustellen.

 

9.    Zahlung, Eigentumsvorbehalt

 

9.1   Das Honorar ist sofort mit Rechnungserhalt und ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht im Einzelfall besondere Zahlungsbedingungen schriftlich vereinbart werden. Dies gilt auch für die Weiterverrechnung sämtlicher Barauslagen und sonstiger Aufwendungen. Die von der Agentur gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Entgelts einschließlich aller Nebenverbindlichkeiten im Eigentum der Agentur.

9.2   Bei Zahlungsverzug des Kunden gelten die gesetzlichen Verzugszinsen in der für Unternehmergeschäfte geltenden Höhe. Weiters verpflichtet sich der Kunde für den Fall des Zahlungsverzugs, der Agentur die entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen. Dies umfasst jedenfalls die Kosten zweier Mahnschreiben in marktüblicher Höhe von derzeit zumindest € 20,00 je Mahnung sowie eines Mahnschreibens eines mit der Eintreibung beauftragten Rechtsanwalts. Die Geltendmachung weitergehender Rechte und Forderungen bleibt davon unberührt.

9.3   Im Falle des Zahlungsverzuges des Kunden kann die Agentur sämtliche, im Rahmen anderer mit dem Kunden abgeschlossener Verträge, erbrachten Leistungen und Teilleistungen sofort fällig stellen.

9.4   Weiters ist die Agentur nicht verpflichtet, weitere Leistungen bis zur Begleichung des aushaftenden Betrages zu erbringen (Zurückbehaltungsrecht). Die Verpflichtung zur Entgeltzahlung bleibt davon unberührt.

9.5   Wurde die Bezahlung in Raten vereinbart, so behält sich die Agentur für den Fall der nicht fristgerechten Zahlung von Teilbeträgen oder Nebenforderungen das Recht vor, die sofortige Bezahlung der gesamten noch offenen Schuld zu fordern (Terminverlust).

9.6   Der Kunde ist nicht berechtigt, mit eigenen Forderungen gegen Forderungen der Agentur aufzurechnen, außer die Forderung des Kunden wurde von der Agentur schriftlich anerkannt oder gerichtlich festgestellt.

 

10.   Eigentumsrecht und Urheberrecht

 

10.1 Alle Leistungen der Agentur, einschließlich jener aus Präsentationen (z.B. Anregungen, Ideen, Skizzen, Vorentwürfe, Skribbles, Reinzeichnungen, Konzepte, Negative, Dias), auch einzelne Teile daraus, bleiben ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale im Eigentum der Agentur und können von der Agentur jederzeit - insbesondere bei Beendigung des Vertragsverhältnisses - zurückverlangt werden. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars das Recht der Nutzung für den vereinbarten Verwendungszweck. Mangels anderslautender Vereinbarung darf der Kunde die Leistungen der Agentur jedoch ausschließlich in Österreich nutzen. Der Erwerb von Nutzungs- und Verwertungsrechten an Leistungen der Agentur setzt in jedem Fall die vollständige Bezahlung der von der Agentur dafür in Rechnung gestellten Honorare voraus. Nutzt der Kunde bereits vor diesem Zeitpunkt die Leistungen der Agentur, so beruht diese Nutzung auf einem jederzeit widerrufbaren Leihverhältnis.

10.2 Änderungen bzw. Bearbeitungen von Leistungen der Agentur, wie insbesondere deren Weiterentwicklung durch den Kunden oder durch für diesen tätige Dritte, sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Agentur und - soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind - des Urhebers zulässig.

10.3 Für die Nutzung von Leistungen der Agentur, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist - unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist - die Zustimmung der Agentur erforderlich. Dafür steht der Agentur und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu.

10.4 Für die Nutzung von Leistungen der Agentur bzw. von Werbemitteln, für die die Agentur konzeptionelle oder gestalterische Vorlagen erarbeitet hat, ist nach Ablauf des Agenturvertrages unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist oder nicht, ebenfalls die Zustimmung der Agentur notwendig.

10.5 Für Nutzungen gemäß Abs 4. steht der Agentur im 1. Jahr nach Vertragsende ein Anspruch auf die volle im abgelaufenen Vertrag vereinbarte Agenturvergütung zu. Im 2. bzw. 3. Jahr nach Ablauf des Vertrages nur mehr die Hälfte bzw. ein Viertel der im Vertrag vereinbarten Vergütung. Ab dem 4. Jahr nach Vertragsende ist keine Agenturvergütung mehr zu zahlen.

10.6 Der Kunde haftet der Agentur für jede widerrechtliche Nutzung in doppelter Höhe des für diese Nutzung angemessenen Honorars.

 

11.   Kennzeichnung

 

11.1 Die Agentur ist berechtigt, auf allen Werbemitteln und bei allen Werbemaßnahmen auf die Agentur und allenfalls auf den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht.

11.2 Die Agentur ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Kunden dazu berechtigt, auf eigenen Werbeträgern und insbesondere auf ihrer Internet-Website mit Namen und Firmenlogo auf die zum Kunden bestehende oder vormalige Geschäftsbeziehung hinzuweisen (Referenzhinweis).

 

12.   Gewährleistung

 

12.1 Der Kunde hat allfällige Mängel unverzüglich, jedenfalls innerhalb von acht Tagen nach Lieferung/Leistung durch die Agentur, verdeckte Mängel innerhalb von acht Tagen nach Erkennen derselben, schriftlich unter Beschreibung des Mangels anzuzeigen; andernfalls gilt die Leistung als genehmigt. In diesem Fall ist die Geltendmachung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen.

12.2 Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge steht dem Kunden das Recht auf Verbesserung oder Austausch der Lieferung/Leistung durch die Agentur zu. Die Agentur wird die Mängel in angemessener Frist beheben, wobei der Kunde der Agentur alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Die Agentur ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich oder für die Agentur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. In diesem Fall stehen dem Kunden die gesetzlichen Wandlungs- oder Minderungsrechte zu. Im Fall der Verbesserung obliegt es dem Auftraggeber die Übermittlung der mangelhaften (körperlichen) Sache auf seine Kosten durchzuführen.

12.3 Es obliegt auch dem Auftraggeber, die Überprüfung der Leistung auf ihre rechtliche, insbesondere wettbewerbs-, marken-, urheber- und verwaltungsrechtliche Zulässigkeit durchzuführen. Die Agentur ist nur zu einer Grobprüfung der rechtlichen Zulässigkeit verpflichtet. Die Agentur haftet im Falle leichter Fahrlässigkeit oder nach Erfüllung einer allfälligen Warnpflicht gegenüber dem Kunden nicht für die rechtliche Zulässigkeit von Inhalten, wenn diese vom Kunden vorgegeben oder genehmigt wurden.

12.4 Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Lieferung/Leistung. Das Recht zum Regress gegenüber der Agentur gemäß § 933b Abs 1 ABGB erlischt ein Jahr nach Lieferung/Leistung. Der Kunde ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen Bemängelungen zurückzuhalten. Die Vermutungsregelung des § 924 ABGB wird ausgeschlossen.

 

13.   Haftung und Produkthaftung

 

13.1 In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist eine Haftung der Agentur und die ihrer Angestellten, Auftragnehmer oder sonstigen Erfüllungsgehilfen („Leute“) für Sach- oder Vermögensschäden des Kunden ausgeschlossen, gleichgültig ob es sich um unmittelbare oder mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Mangelfolgeschäden, Schäden wegen Verzugs, Unmöglichkeit, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss, wegen mangelhafter oder unvollständiger Leistung handelt. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit hat der Geschädigte zu beweisen. Soweit die Haftung der Agentur ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung ihrer „Leute“.

13.2 Jegliche Haftung der Agentur für Ansprüche, die auf Grund der von der Agentur erbrachten Leistung (z.B. Werbemaßnahme) gegen den Kunden erhoben werden, wird ausdrücklich ausgeschlossen, wenn die Agentur ihrer Hinweispflicht nachgekommen ist oder eine solche für sie nicht erkennbar war, wobei leichte Fahrlässigkeit nicht schadet. Insbesondere haftet die Agentur nicht für Prozesskosten, eigene Anwaltskosten des Kunden oder Kosten von Urteilsveröffentlichungen sowie für allfällige Schadenersatzforderungen oder sonstige Ansprüche Dritter; der Kunde hat die Agentur diesbezüglich schad- und klaglos zu halten.

13.3 Schadensersatzansprüche des Kunden verfallen in sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens; jedenfalls aber nach drei Jahren ab der Verletzungshandlung der Agentur. Schadenersatzansprüche sind der Höhe nach mit dem Netto-Auftragswert begrenzt.

 

Datenschutzerklärung

14.  Datenschutz
 

Der Kunde stimmt zu, dass seine persönlichen Daten, nämlich Name/Firma, Beruf, Geburtsdatum, Firmenbuchnummer, Vertretungsbefugnisse, Ansprechperson, Geschäftsanschrift und sonstige Adressen des Kunden, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, Bankverbindungen, Kreditkartendaten, UID-Nummer) zum Zwecke der Vertragserfüllung und Betreuung des Kunden sowie für eigene Werbezwecke, beispielsweise zur Zusendung von Angeboten, Werbeprospekten und Newsletter (in Papier- und elektronischer Form), sowie zum Zwecke des Hinweises auf die zum Kunden bestehende oder vormalige Geschäftsbeziehung (Referenzhinweis) automationsunterstützt ermittelt, gespeichert und verarbeitet werden.

 

Der Auftraggeber ist einverstanden, dass ihm elektronische Post zu Werbezwecken bis auf Widerruf zugesendet wird.

 

Diese Zustimmung kann jederzeit schriftlich mittels E-Mail, Telefax oder Brief an die im Kopf der AGB angeführten Kontaktdaten widerrufen werden.

 

15.   Anzuwendendes Recht

 

Der Vertrag und alle daraus abgeleiteten wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie Ansprüche zwischen der Agentur und dem Kunden unterliegen dem österreichischen materiellen Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

 

16.   Erfüllungsort und Gerichtsstand

 

16.1 Erfüllungsort ist der Sitz der Agentur. Bei Versand geht die Gefahr auf den Kunden über, sobald die Agentur die Ware dem von ihr gewählten Beförderungsunternehmen übergeben hat.

16.2 Als Gerichtsstand für alle sich zwischen der Agentur und dem Kunden ergebenden Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis wird das für den Sitz der Agentur sachlich zuständige Gericht vereinbart. Ungeachtet dessen ist die Agentur berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu klagen.

16.3  Soweit in diesem Vertrag auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.

 

Erklärung_zur Informationspflicht:

Der 2019 Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, TKG 2003). In diesen Datenschutzinformationen informieren wir Sie über die wichtigsten Aspekte der Datenverarbeitung im Rahmen unserer Website.

Kontakt mit uns

Wenn Sie per Formular auf der Website oder per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen, werden Ihre angegebenen Daten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen sechs Monate bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Datenspeicherung

Wir weisen darauf hin, dass zum Zweck des einfacheren Einkaufsvorganges und zur späteren Vertragsabwicklung vom Webshop-Betreiber im Rahmen von Cookies die IP-Daten des Anschlussinhabers gespeichert werden können, ebenso wie Name, Anschrift und Kreditkartennummer […] des Käufers. [dieser Dienst wird derzeit nicht eingesetzt!]

 

Darüber hinaus werden zum Zweck der Vertragsabwicklung folgende Daten auch bei uns gespeichert: Unternehmensdaten [dieser Dienst wird derzeit nicht eingesetzt!]. Die von Ihnen bereit gestellten Daten sind zur Vertragserfüllung bzw zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich. Ohne diese Daten können wir den Vertrag mit Ihnen nicht abschließen. Eine Datenübermittlung an Dritte erfolgt nicht, mit Ausnahme der Übermittlung der Kreditkartendaten an die abwickelnden Bankinstitute / Zahlungsdienstleister zum Zwecke der Abbuchung des Einkaufspreises, an das von uns beauftragte Transportunternehmen/Versandunternehmen zur Zustellung der Ware sowie an unseren Steuerberater zur Erfüllung unserer steuerrechtlichen Verpflichtungen.

Cookies.

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Unser Anliegen im Sinne der DSGVO (berechtigtes Interesse) ist die Verbesserung unseres Angebotes und unseres Webauftritts. Da uns die Privatsphäre unserer Nutzer wichtig ist, werden die Nutzerdaten pseudonymisiert.

 

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen des § 96 Abs 3 TKG sowie des Art 6 Abs 1 lit a (Einwilligung) und/oder f (berechtigtes Interesse) der DSGVO.

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Sie erreichen uns unter folgenden Kontaktdaten: office@tabor-marketing.at

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TOM

 

Technisch und organisatorische Standardmaßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten der Tabor Immobilienenentwicklung & Marketing GmbH, 2770 Gutenstein, Klostertal 59 nachfolgend kurz TIM genannt:

Standardmaßnahmen

TIM sieht zum Schutz personenbezogener Daten im Rahmen der folgenden Standardverarbeitungsvorgängen, welche nur im geringen Ausmaß personenbezogene Daten über Strafdaten und strafrechtliche Verurteilungen bzw. besondere Kategorien von personenbezogenen Daten beinhalten und auch sonst nur kein oder nur ein geringes Risiko aufweisen folgende technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherstellung der Vertraulichkeit der Datenverarbeitung, zur Sicherstellung der Integrität der Datenverarbeitung, zur Sicherstellung der Verfügbarkeit der Datenverarbeitung, zur Sicherstellung der Belastbarkeit der Systeme und Dienste im Zusammenhang mit der Verarbeitung, zur Sicherstellung der Fähigkeit, die Verfügbarkeit der personenbezogenen Daten und den Zugang zu den personenbezogenen Daten bei einem physischen oder technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen und zur Sicherstellung der regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung in den nachfolgenden Bereichen vor:

 

Organisationskontrolle
Schriftliche Regelungen über den Betrieb, die Abläufe, die Sicherheit der Datenverarbeitung

Zutrittskontrolle
Zutritt ausreichend abgesichert: 3-fach Schloß, Videoüberwacht.


Passwortverfahren

Mindestlänge 8 Zeichen


Internetprovider

A1 Telekom


Bei Administratorzugang muss Passwort länger als 8 Zeichen sein.

Zugriffskontrolle
Richtlinien zur Entsorgung/Vernichtung von Fehldrucken und defekten/nicht mehr gebrauchten Datenträgern.


Benennung eines Verantwortlichen: Verantwortlicher Ansprechpartner Hermann-Johann Rotheneder


Datenträgervernichtung/-entsorgung: Verantwortlicher Ansprechpartner Hermann-Johann Rotheneder

Weitergabekontrolle
(S)FTP


Benutzerkennung / Passwort

Eingabekontrolle


Kriterien zur Auswahl der Auftragnehmer

festgelegt

Auftragskontrolle
Aktenvernichter


Verfügbarkeitskontrolle
Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

Trennungskontrolle
Trennung besonders sensibler Daten umgesetzt.

-

NEWSTICKER

 

Hallo liebe Kunden und Freunde,


Gutenstein, 18. März 2020 |  Es ist nur etwas mehr als einen Monat her, dass sich das COVID-19, sprich „Coronavirus“ außerhalb der Grenzen Chinas ausbreitete. Was in China als regionale Gesundheitskrise begann, ist heute eine weltweite Pandemie. 

"Vor wenigen Wochen dachte ich noch, "Coronavirus(?)", dies sei die Bezeichnung für krankhafte Biertrinker"

Die Geschwindigkeit, mit der das Virus unser Leben und unsere Wirtschaft verändert, ist enorm. In den letzten Tagen haben Regierungen in Europa und anderen Regionen außergewöhnliche Schritte unternommen, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pandemie zu verlangsamen.

Inzwischen haben die meisten Unternehmen Hygienerichtlinien eingeführt, darunter die Desinfektion von Arbeitsplätzen, häufiges Händewaschen, das Unterbrechen aller physischen Kontakte zwischen Personen (Händeschütteln usw.), die Reduzierung von Besprechungen und die Teilnahme an Konferenzen oder Messen so diese nicht ohnehin längst abgesagt wurden.
Freilich steht auch das Absagen von Reisen ohnehin längst auf der Liste der to do‘s für not to do ....

In vielen Ländern, wie etwa auch Österreich verlegen Unternehmen die Büroangestellten in Heimbüros.

Die Pandemie wirft auch viele schwierige Managementfragen auf. 

Eigentlich ist das Phänomen mit gegenwärtig 1.500 infizierten Menschen (so die ungefähre Zahl in Österreich – Stand 17. März/Mitternacht) noch weniger eine Gesundheitskrise, sondern vielmehr eine Wirtschaftskrise, nein, eigentlich eine Bereitstellungskrise durch Isolation.
Chinesische Fabriken nehmen mittlerweile wieder Fahrt auf und sollten im April hochgefahren sein, falls die Zahl der Virusfälle in China weiter abnimmt. 

Dies wird eine Hauptursache für Versorgungsprobleme lösen und den Konsum in China wieder zum Leben erwecken.  Da aber das Virus nach Europa und Nordamerika wandert, verschieben sich diese Probleme zu uns.

So wird befürchtet, dass die Autoindustrie Mitte April ohne Ersatzteile (hier kommt das Meiste im Zuge der Veredelungskette aus Fernost) dastehen wird.

Aufgrund der späten Reaktion der europäischen und US-amerikanischen Behörden auf die Pandemie gehen wir davon aus, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus länger anhalten werden.

Unternehmen, die von betroffenen Märkten abhängig sind, müssen bewerten, wie sich dies auf die Nachfrage nach ihren Produkten auswirkt, was eine unglaublich schwierige Aufgabe ist. Wie stark wird die Nachfrage nach meinen Produkten sinken? Wie lange wird es dauern, bis die Nachfrage wieder steigt?

Eine große Frage ist auch, wie den Kunden die Verfügbarkeit von Produkten garantiert werden kann. Wie können wir das Risiko bewältigen, dass unsere Fabriken schließen müssen? Sollten wir die Pufferbestände erhöhen? Sollten wir den Einkauf erhöhen, um die Verfügbarkeit von Waren zu gewährleisten, oder den Einkauf im Einklang mit niedrigeren erwarteten Verkäufen reduzieren?

Freilich, Unternehmen müssen auch höhere Kreditrisiken bewältigen. Die bevorstehende Abwärtsbewegung wird die Insolvenzraten erhöhen. Daher sollten entscheidende Fragen in dieser fragilen Lage ein stetiger Prozess bleiben: Ist unser Geschäft darauf vorbereitet? Wenn nicht, was sollen wir tun?

Bei TABOR-MARKETING haben wir hart an Analysen gearbeitet, hier die aktuellen europäischen Maßnahmen:

Die europäischen Regierungen haben nun eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Viele Länder haben ihre Grenzen geschlossen und einige Länder haben dem Einzelhandel neue strenge Beschränkungen auferlegt.


Belgien hat Schulen, Universitäten, Restaurants, Bars und den Non-Food-Einzelhandel (außer Apotheken, Tankstellen und Banken) nur am Wochenende geschlossen (sie bleiben während der Woche geöffnet). Die Einschränkungen gelten bis zum 4. April 2020.


In Frankreich gehen die Maßnahmen weiter, da der Non-Food-Einzelhandel (außer Apotheken, Tankstellen und Banken) vollständig geschlossen wird. Die Maßnahmen gelten bis auf weiteres.


Die Tschechische Republik und die Slowakei haben ihre Grenzen für Touristen geschlossen. Der Warentransport bleibt gestattet. 
Dänemark hat seine Grenzen für alle Touristen geschlossen. Der Warentransport bleibt gestattet. Schulen, Universitäten haben für 2 Wochen geschlossen. Der Einzelhandel bleibt offen.
Polen schloss seine Grenzen für 10 Tage für alle Touristen. Der Warentransport bleibt gestattet. Bars, Restaurants und nicht unbedingt benötigte Geschäfte sind geschlossen. Grenzübergänge mit Deutschland werden Grenzkontrollen unterzogen und die Anzahl der Zugangspunkte reduziert.

Ungarn ebenso.


Den dramatischsten Schritt ging man in Spanien, wo das Land beschloss, dem Beispiel Italiens zu folgen und eine landesweite Ausgehsperre zu verhängen. Die Bevölkerung ist berechtigt, zur Arbeit zu gehen und weiterhin Lebensmittel und Medikamente sowie Produkte für Grundbedürfnisse zu kaufen. Wie in Italien ermutigt die Regierung die Büros, auf Homeoffice umzusteigen. Die Fabriken bleiben geöffnet und die Produktion wird voraussichtlich fortgesetzt.


Deutschland hat seine Grenzen zu Frankreich, Österreich, der Schweiz und Dänemark für den privaten Reiseverkehr schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Der Waren- und Berufspendlerverkehr sind davon ausgenommen, wie Innenminister Seehofer mitteilte. Deutsche Staatsbürger können nach wie vor einreisen. In Deutschland wird der Bundestag diese Woche ein Paket zur Ausweitung des Einsatzes von Kurzarbeit verabschieden.

Der französische Premierminister verwies bei der Ankündigung der neuen Maßnahmen in Frankreich ausdrücklich auf Deutschland, als er erklärte, dass die Maßnahmen in enger Abstimmung mit anderen europäischen Ländern ergriffen werden.


Ja, letztendlich denken wir am Beispiel Österreichs nach, was/wie die Konsequenz von geschlossenen Unternehmen im Non Food Bereich, geschlossenen Schulen, Universitäten und rundum dichten Grenzen bedeutet. 
Der Transport von Waren in und aus diesen Ländern bleibt genehmigt, jedoch mit strengen Grenzkontrollen. 

Was also, könnte uns erwarten?

... etwa in der Gastronomie und Hotellerie, den, am schlimmsten betroffenen Branchen? Hier ist der Weg zur WKO, Finanzamt, Kassen und AMS leider vorprogrammiert, leider. 
12. Woche bis 13. Woche 2020: geschlossen. Osterwoche: minus 100%? Die Frage ist hier: flacht die Kurve ab? Seriöse Prognosen sind weder möglich noch notwendig. Denn: Betriebe welche etwa die Wintersaison oder jeden Tag als Existenzgrundlage benötigen sind wohl gezwungen Kosten gegen 0 zu reduzieren. Lässt sich keine sichere Überbrückung (Stundungen oder Förderungen) generieren so bleibt einfach nur der Konkursantrag!  

Non Food Bereich:
Sieht man von den Segmenten des medizinischen Bedarfes und der Telekommunikation ab, do kommt es hier zweifellos ab der 12. Woche zu - mehr oder weniger starken, natürlich Produktabhängigen - Einbrüchen. 
Freilich wird Transport und Bau (solange keine Baustopps erlassen werden) die Auswirkungen nicht als explizites Minus um Geschäftsverlauf wahrnehmen (von temporären Schwankungen abgesehen)!

Industrie, Handwerk? Hier ist doch eine eklatante Spreizung zu erwarten: die Arbeit im Freien oder Produktion in Hallen mit geringer Manpower wird wohl kein Problem sein. Die Administration, Planung & Logistik im Großraumbüro aber doch ...

Produktion und Handel im Food/Beverage Segment, generell durchgedacht:

12. Woche bis 13. Woche 2020: der Bedarf ist hier wohl weiter ansteigend (generell, über alle Segmente hinweg)

Ab der 14. Woche aber wird es spannend! Wie verhält sich der Verlauf der Pandemie? Ist „Normalität“ für die Zeit nach Ostern zu erwarten? Steigt die Kurve der Neuinfektionen weiterhin steil nach oben? 

Sieht also nicht besonders gut aus, für die Zeit der Maßnahmen!

 

Der Trost: dies ist auch ein Reset!

 

Nach Beendigung der toten Zeit wird die Erholungsphase umso intensiver! Neue Chancen werden sich eröffnen ..

Schätze ich die Situation richtig ein? Was meint ihr?

Sagt mir eure Meinung, teilen wir gemeinsam unsere Beobachtung zu diesem existentiellen Thema. Entwickeln wir gemeinsam Strategien für den Neubeginn nach der Pandemie!

Ich freue mich auf eure Inputs ...

Liebe Grüße und ...
Gesundheit

Hermann
(Hermann-Johann Rotheneder | TABOR-MARKETING | Gf. | rotheneder@tabor-marketing.at)

 
 
 
 
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